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Ehrenamtliche Notfallseelsorger gesucht - Informationsabend zum neuen Ausbildungskurs am 18. März

Dirk Ostermeier

Für den Main-Taunus-Kreis werden ehrenamtliche Notfallseelsorger gesucht. Der neue Ausbildungskurs startet im August 2026. Pfarrerin Christine Zahradnik, Leiterin der Notfallseelsorge im Main-Taunus-Kreis, lädt vorab alle Interessierten zu einem Informationsabend am 18. März um 19 Uhr in die Räume der Freiwilligen Feuerwehr Altenhain, Kirchstraße 29, in 65812 Bad Soden ein.

Die Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger des Main-Taunus-Kreises sind jährlich bei rund 170 Einsätzen aktiv. Im Netzwerk aus Rettungsdiensten, Notärzten, Polizei und Feuerwehr ist die Notfallseelsorge inzwischen ein fester und verlässlicher Partner geworden. Häufig übernehmen die ehrenamtlichen Kräfte nach einem häuslichen Todesfall, beispielsweise nach erfolgloser Reanimation, die Betreuung der Hinterbliebenen. Gemeinsam mit der Polizei werden – nach Unfällen oder Suiziden – Todesnachrichten an die Angehörigen überbracht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Einsatzszenarien. Dieser Dienst steht rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, zur Verfügung. Vor 13 Jahren startete im Main-Taunus-Kreis das Angebot mit einem ersten Ausbildungskurs, und mittlerweile stehen rund 50 Aktive in ihrer Freizeit für den regelmäßigen Bereitschaftsdienst zur Verfügung. Im Team von Pfarrerin Christine Zahradnik, die als einzige hauptamtlich tätig ist, sind neben Ruheständlern die unterschiedlichsten Berufsgruppen vertreten – Banker und Vertriebsmitarbeiter genauso wie Pflegekraft und Pilot.

Weitere Ehrenamtliche sind bei der Notfallseelsorge im Main-Taunus-Kreis willkommen. Der Ausbildungskurs erstreckt sich über eine Woche (Mo-Sa) im August und drei Wochenenden im September und Oktober. Wer es sich zutraut, fremde Menschen in akuten Lebenskrisen zu unterstützen, in ungewohnten Situationen rasch zurechtkommt und auch unter Stress flexibel agieren kann, darf sich angesprochen fühlen. Nicht zuletzt helfen viel Einfühlungsvermögen in Menschen und Situationen sowie eine große Portion Lebenserfahrung, Betroffenen im Schock beizustehen und einen Weg aufzuzeigen. In der Ausbildung geht es unter anderem um die (eigenen) Erfahrungen mit Krisen und dem Tod, Umgang mit Schuld, das seelsorgerische Gespräch und Umstände eines Suizids, aber auch um rechtliche Aspekte und Kriterien des Selbstschutzes. In Rollenspielen werden mögliche Einsatzszenarien geübt. Vertieft wird das dort Gelernte durch Hospitanzen bei Rettungsdienst und Polizei.

Interessierte können sich zum Info-Abend anmelden unter sekretariat@nfs-mtk.org. Weitere Informationen zur Notfallseelsorge im Main-Taunus-Kreis finden Sie unter www.nfs-mtk.org.

Frieden statt Krieg und Gewalt

Gerechter Friede soll sein – Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein. Davon ist die evangelische Kirche überzeugt. Friede, Gerechtigkeit, Versöhnung sind grundlegende christliche Glaubensinhalte. Nötig sind langfristige Friedensarbeit und Hilfe für Opfer von Kriegen. Angriffe, bewaffnete Konflikte und Terror verursachen viel Leid. Evangelische Friedensethik will den Frieden, erläutert aber auch, wann sogenannte „rechtserhaltende Gewalt“ notwendig ist. Denn der Schutz des Lebens und die Stärke des gemeinsamen Rechts darf gegenüber dem „Recht des Stärkeren“ nicht wehrlos bleiben. 

Lesen Sie gute Einordnungen und gute Gebete dazu auf den Seiten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau: Frieden statt Krieg und Gewalt

Wer dazu einen Zuspruch hören mag, findet diesen hier

Ein Gebet der Kirchenpräsidentin der EKHN, Christiane Tietz, dazu: 

Gebet um Frieden im Nahen Osten
Barmherziger, menschenfreundlicher Gott, 
wir bitten dich für alle Menschen im Nahen Osten, 
für die Opfer von Gewalt, 
für die Geiseln, 
für die, die in Angst leben, 
für die, die auf der Flucht sind, 
für die, denen das Nötigste zum Leben fehlt, 
und für die, die sich für Versöhnung und Frieden einsetzen.

Sei du ihnen nah, hilf ihnen.
Berühre du die Herzen aller, 
die dazu beitragen können, dass das Leid ein Ende findet. 
Lass sie den Menschen im Anderen sehen.
Du bist mächtiger als Hass und Terror, als Gewalt und Krieg. 
Zeige du Wege der Hoffnung auf, 
dass eines Tages Versöhnung und dauerhafter Frieden im Nahen Osten möglich sein werden.
Amen.
(Christiane Tietz)

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